Systemische Therapie


Entwicklungsprozesse wieder in Gang setzen

Systemische Therapie sucht nach Möglichkeiten, blockierte Entwicklungsprozesse wieder in Gang zu setzen, indem systemeigene Kräfte und Ressourcen aktiviert und unterstützt werden. Dabei können verschiedene psychotherapeutische Methoden angewandt werden.

Die Familie ist dabei ein wichtiger und meist nicht der einzige Kontext, in dem Blockaden oder psychische Probleme entstehen. So werden in der therapeutischen Arbeit neben den Eltern und anderen Verwandten manchmal auch Vertreter der Schule und anderer Institutionen einbezogen.

Systemische Paartherapie versteht sich als eine Variante systemischer Arbeit und legt den Fokus auf die Beziehung zweier Menschen und deren Kontakte nach aussen. In diesem Geflecht von Beziehungen stellen sich im Laufe der Jahre für dieses Paar typische Muster von Aktion und Reaktion ein, die manchmal eine krankmachende Wirkung haben und eine weitere Entwicklung des Einzelnen oder des Paares blockieren können. Blockaden können in allen Bereichen des Paarlebens beispielsweise in der Sexualität oder Erziehung auftreten. Krisen werden von uns als Aufforderung verstanden, eine Veränderung einzuläuten und nicht als Beweis, dass sie etwas falsch gemacht haben könnten. (sg. nach R. Welter-Enderlin)

«Wenn du etwas 2 Jahre lang gemacht hast, betrachte es sorgfältig!
Wenn du etwas 5 Jahre lang gemacht hast, betrachte es misstrauisch!
Wenn du etwas 10 Jahre lang gemacht hast, mache es anders.»

Mahatma Gandhi